Hafen Emmerich weiht neuen Containerkran ein

12.05.2026 16:48 Uhr | Lesezeit: 2 min
Neuer Containerkran von Port Emmerich
Symbolische Übergabe des Containerkrans von Port Emmerich an die Hafenbetriebsgesellschaft Contargo Rhein-Waal-Lippe.
© Foto: Hafen Emmerich

Der Hafen Emmerich stärkt mit einem neuen Containerkran und erweiterten Terminalflächen seine Kapazitäten im Containerumschlag. Insgesamt flossen rund 20 Millionen Euro in die Modernisierung des trimodalen Standorts.

Mit der Inbetriebnahme eines neuen Containerkrans und dem Abschluss einer umfassenden Flächenerweiterung stärkt der Hafen Emmerich am Rhein laut Pressemitteilung seine Leistungsfähigkeit im Containerumschlag deutlich. Die Investitionen wurden von der Hafeneigentümerin Port Emmerich – Infrastruktur- und Immobiliengesellschaft (PE) getätigt. Die neue Containerbrücke wurde am 11. Mai 2026 im Rahmen einer Feierstunde an Bord des Veranstaltungsschiffs „Oceandiva Futura“ gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung symbolisch an die Hafenbetriebsgesellschaft Contargo Rhein-Waal-Lippe (CRWL) übergeben, die den operativen Terminalbetrieb verantwortet.

Teil einer umfassenden Modernisierung der Hafeninfrastruktur

In den vergangenen Jahren wurde das Containerterminal zunächst um insgesamt 12.000 Quadratmeter erweitert. Auf dieser Grundlage folgte die Neu-Errichtung der landseitigen, die Sanierung der wasserseitigen Kranbahn sowie der Aufbau einer modernen Containerbrücke. Der neue Kran ersetzt dabei eine überalterte Anlage und ermöglicht einen leistungsfähigeren und nachhaltigeren Umschlag. Durch eine kontinuierliche und konstruktive Abstimmung zwischen allen Beteiligten, insbesondere den Hafengesellschaften und beauftragten Unternehmen, konnten sämtliche Maßnahmen während des laufenden Betriebs im Hafen stattfinden. 

Als landesbedeutsamer, trimodaler Standort verbindet der Emmericher Hafen Wasserstraße, Schiene und Straße und nimmt damit eine wichtige Rolle im regionalen und überregionalen Güterverkehr ein. Die Investitionen in Kranbahn und Containerbrückebelaufen sich auf rund zwölf Millionen Euro, während das Gesamtvolumen der Infrastrukturmaßnahmen bei rund 20 Millionen Euro liegt. Eine Förderung erfolgt im Rahmen der Richtlinie für den kombinierten Verkehr (KV). Als Bewilligungsbehörde fungiert hierbei die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) in Münster.

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