Die Rhenus Gruppe baut ihr Engagement zur Stärkung des transkaspischen internationalen Transportkorridors weiter aus. Im Rahmen des offiziellen Deutschland-Besuchs des kasachischen Präsidenten Kassym-Jomart Tokajew unterzeichneten die Rhenus Group und der Aktau International Sea Trade Port eine Vereinbarung, die die gemeinsame Vorbereitung eines trimodalen Containerterminalprojekts am Kaspischen Meer festlegt.
Mit der Vereinbarung strebt Rhenus die Weiterentwicklung zuverlässiger und leistungsfähiger Transport- und Logistikverbindungen zwischen China, Zentralasien, dem Kaspischen Raum und Europa an. Dabei geht es laut Rhenus nicht nur um die Schaffung zusätzlicher Kapazitäten. Ziel des Gemeinschaftsprojekts ist auch die schrittweise Integration bestehender und neuer Logistiklösungen entlang des Transkaspischen Korridors in ein belastbares und vernetztes Gesamtsystem.
Das geplante Terminal soll auf einer Fläche von mindestens 30 Hektar entstehen und See-, Schienen- sowie Straßenverkehre miteinander verbinden. Nach der aktuellen Projektkonzeption erhält das Terminal eine zusätzliche Umschlagkapazität von mindestens 150.000 TEU pro Jahr.