Anforderungen der Windkraftbranche an die Logistik, Versicherungsfragen multimodaler Transporte und das Infrastruktur-Nadelöhr A27 für die Beförderung von Großraum- und Schwergütern – diese und weitere Themen standen am 23. und 24. Juni 2026 auf dem Fachforum zum verkehrsträgerübergreifenden Schwerlastverkehr auf dem Programm. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Bundesverband Schwertransporte und Kranarbeiten (BSK). Neben einer Besichtigung des Eurogate-Terminals im Überseehafen Bremerhaven und des Neustädter Hafens in Bremen mit ihren besonderen Anlagen für Schwergut standen Vorträge und intensive Diskussionen auf der Agenda.
Tenor der Veranstaltung: Allein um die Ausbaupläne der Windkraftindustrie zu bewältigen, bedarf es in naher Zukunft erheblicher logistischer Potenziale und des Einsatzes aller Verkehrsträger. Um den Industriestandort und damit den Wohlstand Deutschlands zu sichern, werden dringend eine für Großraum- und Schwertransporte (GST) nutzbare Infrastruktur und somit leistungsfähigere Straßen, Brücken und Schleusen, nutzbare Parkflächen für die Fahrzeuge, ein geringerer Bürokratieaufwand bei den Genehmigungsprozessen und ein Mehr an Digitalisierung benötigt. Letzteres gilt vor allem für die Kommunikation mit den zuständigen Behörden als auch zwischen allen Beteiligten der GST-Projekte.