Der Ersatzneubau ist Teil des Investitionsschwerpunkts des Bundes an der Main-Donau-Wasserstraße. Seit über zwei Jahren läuft bereits der Ersatzneubau der Schleuse Kriegenbrunn. Hinzu kommen die Grundinstandsetzung der Schleuse Kachlet, der Donauausbau zwischen Straubing und Vilshofen sowie weitere Erneuerungsmaßnahmen entlang der Wasserstraße.
„Mit dem Ersatzneubau der Schleuse Erlangen investieren wir in die Zukunft einer der wichtigsten Wasserstraßen Europas“, so Bundesverkehrsminister Steffen Bilger. Der heutige Spatenstich zeige, wie die zusätzlichen Mittel aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität vor Ort wirksam werden.
Die Main-Donau-Wasserstraße verbindet die Nordsee mit dem Schwarzen Meer und gehört zu den bedeutendsten Binnenwasserstraßen Europas. Der Main-Donau-Kanal bildet einen zentralen Abschnitt dieser Verkehrsachse. Auf ihm werden jährlich rund 3,5 Millionen Tonnen Güter transportiert.
Im Investitionsrahmenplan 2025 bis 2029 sind rund 3,5 Milliarden Euro für die Wasserstraßeninfrastruktur in Bayern vorgesehen. Die zusätzlichen Mittel aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität dienen der Modernisierung und Erneuerung von Schleusen und Wehren.