Rhenus bündelt seine drei deutschen Binnenschifffahrtsgesellschaften unter einem gemeinsamen Dach. Die Rhenus Partnership GmbH & Co. KG, die Rhenus Partnership Berlin GmbH und die Rhenus Partnership Hanse GmbH werden in der Rhenus Partnership Germany GmbH & Co. KG zusammengeführt. Die neue Gesellschaft tritt ab sofort als gemeinsame Marke auf und übernimmt als Rechtsnachfolgerin sämtliche bestehenden Kunden- und Partnerverträge, heißt es in einer Pressemitteilung.
Rhenus will Synergien nutzen und Wettbewerbsfähigkeit stärken
Ziel der Verschmelzung ist es laut Unternehmensangaben, „als einheitliche und effizient agierende Organisation am deutschen Markt aufzutreten“. Zudem soll der Zusammenschluss zu optimierten Prozessen und der Nutzung einheitlicher Infrastrukturen führen. Durch die nahtlose Zusammenarbeit sollen sich außerdem im Hinblick auf Ressourcen und Fachwissen entsprechende Synergien ergeben, die auch die Wettbewerbsfähigkeit stärken.
Erweiterung der Binnenschiffsflotte
Im Zuge der Verschmelzung erweitert Rhenus seine Binnenschiffsflotte um erprobte, kanalgängige Schiffseinheiten mit Rhein-Zulassung. Das Gütermotorschiff Bivio, künftig Rhenus Szczecin, transportiert über 1.300 Tonnen und wird derzeit auf dem Rhein zwischen den ARA-Häfen und dem Ruhrgebiet eingesetzt. Das Schiff ist für den Transport von Stückgütern, Konstruktionsteilen sowie GMP-Gütern geeignet.
Der Koppelverband, bestehend aus Gütermotorschiff Antaro und Schubleichter Antaro 1 wird künftig als Rhenus Hildesheim und Rhenus Hildesheim 1, im norddeutschen Kanalgebiet verkehren. Der auch für GMP-Transporte zugelassene Koppelverband kann insgesamt über 2.300 Tonnen transportieren. Diese Transportlast verteilt sich auf 1.300 Tonnen bei der Rhenus Hildesheim und knapp über 1.000 Tonnen bei der Rhenus Hildesheim 1.