Wasaline zieht positive Bilanz für 2025

13.01.2026 08:10 Uhr | Lesezeit: 1 min
Kreuzfahrtschiff Aurora Botnia von Wasaline
Wasaline betreibt eine tägliche Fährverbindung zwischen Vaasa in Finnland und Umeå in Schweden.
© Foto: Wasaline

Wasaline steigert Passagierzahlen und Umsatz, gewinnt Marktanteile im Frachtgeschäft und senkt dank Umstieg auf Biogas 2025 die Emissionen um über 85 Prozent.

Auf der Passagierseite stieg das Gästeaufkommen bei der Reederei Wasaline um 2,6 Prozent auf 259.769 Passagiere, obwohl das Schiff in der letzten Dezemberwoche im Trockendock lag. Im Frachtbereich gab es einen leichten Rückgang, der hauptsächlich auf den wirtschaftlichen Abschwung zurückzuführen war, da große Bauprojekte in der Region verschoben wurden, die Papierimporte und -exporte zurückgingen und Northvolt Insolvenz anmeldete. Dennoch konnte der Frachtbetrieb seinen Marktanteil steigern, heißt es in einer Pressemitteilung. Der Umsatz der Reederei stieg um 2,7 Prozent auf 28,8 Millionen Euro. Im Jahr 2025 reduzierte Wasaline seine Emissionen um 85,3 Prozent, was hauptsächlich darauf zurückzuführen ist, dass das Unternehmen im August auf Biogasbetrieb umgestellt hat.

Großes Potenzial im intermodalen Transport

„Trotz des wirtschaftlichen Abschwungs sehen wir ein kontinuierliches Wachstum unserer Passagierzahlen. Wir haben neue Segmente aus Mitteleuropa, die sich für Winterkreuzfahrten interessieren, wenn es im Kvarken-Gebiet Eis gibt. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Touristengruppen aus Deutschland, aber in diesem Jahr verzeichnen wir auch Buchungen aus anderen europäischen Ländern. Die meisten unserer Passagiere sind nach wie vor Finnen und Schweden“, sagt Peter Ståhlberg, CEO von Wasaline, und ergänzt: „Wir sehen großes Potenzial im intermodalen Transport mit Blick auf das Jahr 2026. Das Interesse der Frachtkunden hat ebenfalls zugenommen, da wir mit Biogas betrieben werden und unser Konzept zur Minimierung des Klimafußabdrucks Ergebnisse liefert.“

Fähre Aurora Botnia wieder im Einsatz

Die Fähre Aurora Botnia kehrte am 11. Januar 2026 aus der Werft in Naantali zurück. Dort wurden Wartungsarbeiten an den Bugstrahlrudern und Azipods durchgeführt und Inspektionen durch die Klassifikationsgesellschaft DNV vorgenommen. Alle Fünfjahresinspektionen wurden ohne Beanstandungen genehmigt. Auch die Passagierbereiche wurden modernisiert und das Autodeck neu gestrichen. Zudem wurden neue Batterien an Bord installiert, sodass die Aurora Botnia nun über eine Batteriekapazität von 12,6 MWh verfügt. Das ist die größte Batteriekapazität auf einem RoPax-Schiff.

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