„Die enge und starke Zusammenarbeit zwischen Schweden und Finnland ist von zentraler strategischer Bedeutung für beide Länder. Robuste und verlässliche Verkehrsverbindungen sind eine grundlegende Voraussetzung für eine wettbewerbsfähige Wirtschaft sowie für eine gestärkte Vorsorge und Sicherheit. Der Fährverkehr zwischen Schweden und Finnland ist attraktiv und tragfähig, was die heutige Zeremonie unterstreicht“, sagte Andreas Carlsson, Schwedens Infrastrukturminister, bevor er gemeinsam mit Joakim Strand, Finnlands Minister für europäische Angelegenheiten und Eigentümersteuerung, Dan Sten Olsson, Eigentümer von Stena Line, sowie Niclas Mårtensson, CEO von Stena Line, das Band durchschnitt.
Am 4. November 2025 hatte Stena Line den Kauf des Unternehmens NLC Ferry Oy/Wasaline bekannt gegeben, womit die Übernahme des Betriebs der Fährverbindung zwischen Umeå und Vaasa verbunden war. Seitdem wurde die Transaktion von den zuständigen Stadtverwaltungen – den bisherigen Eigentümern – geprüft und genehmigt sowie von allen weiteren erforderlichen Behörden freigegeben. Das auf der Strecke eingesetzte Schiff Aurora Botnia bleibt weiterhin im Besitz der gemeinsam von den Städten gehaltenen Gesellschaft Kvarken Link.
Ab sofort ist Wasaline Teil von Stena Line sowie des europäischen Fähr- und Hafennetzwerks des Unternehmens, das insgesamt 20 Routen und 40 Schiffe umfasst. Wasaline wird den Betrieb künftig fortführen, wobei die Marke – mit kleineren Anpassungen – erhalten bleibt.
Die Aurora Botnia wird weiterhin gemäß dem bestehenden Fahrplan zwischen Umeå und Vaasa verkehren, mit insgesamt 20 bis 26 Abfahrten pro Woche. Die Hybridfähre wird mit Biogas und Batterien betrieben und ist der erste internationale Green Shipping Corridor im Betrieb.