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Rhenus Partnership: Übernahme aller Anteile von DGA Shipping

19.04.2024 11:56 Uhr | Lesezeit: 3 min
Maassen_Bauer
Thomas Maaßen (Geschäftsführer der Rhenus PartnerShip) und Steffen Bauer (Geschäftsführer der HGK Shipping GmbH)
© Foto: Rhenus

Rhenus PartnerShip will sich auf dem Rhein in Richtung Belgien mit Verbindung nach Antwerpen stärker positionieren. Dafür stockt Rhenus die Anteile an der DGA Shipping (früher De Grave-Antverpia) auf 100 Prozent auf. Die HGK Shipping war zuvor Mehrheitseigner.

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DGA Shipping operiert in der Binnenschifffahrt in Belgien und bietet landesweit sowie im gesamten ARA-Raum (Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen) Binnenschiffstransporte an. Zu den Hauptaktivitäten zählt neben der Befrachtung die Schifffahrt mit eigenem und fremdem Frachtraum, beispielsweise durch Schubboote und Schubleichter. Die Gesellschaft ist dabei auf die Trockenschifffahrt in den Bereichen Massengut, Stückgut und Projektladung spezialisiert. Sie bietet Transporte zu allen Häfen im Rheineinzugsgebiet, zu allen Nebenflüssen des Rheins und über deutsche Partnerfirmen in ganz Deutschland an. Von ihrem Hauptsitz im Hafen Antwerpen aus bedient die DGA somit ein vergleichbares Geschäftsmodell wie die Rhenus PartnerShip in Deutschland. Bisher hielt Rhenus 45 Prozent der Anteile; diese werden nun auf 100 Prozent aufgestockt. Zuvor war die HGK Shipping GmbH mehrheitlich beteiligt. Die  HGK Shipping wolle sich aus dem Bereich der Beteiligungen verabschieden, erläutert Steffen Bauer, CEO der HGK Shipping. Daher habe man sich entschieden, die eigenen Anteile an der DGA Shipping zu verkaufen. Den daraus erzielten Verkaufserlös werde man in die strategische Weiterentwicklung der HGK Shipping Gruppe investieren.

Starke Wettbewerbsposition für Rhenus auf dem Rhein nach Belgien 

Rhenus wolle bei den die Rheinverkehren nach Antwerpen eine führende Rolle einnehmen, sagt Thomas Maaßen, Geschäftsführer der Rhenus Partnership. Die DGA verfügt unter anderem sowohl über eigene Transportkapazitäten als auch über eine große externe Flotte. „Gemeinsam mit der HGK haben wir das Geschäft der DGA in den letzten Jahren sehr stark ausgebaut, insbesondere im Bereich der Befrachtung. Hier gab und gibt es noch viel Potenzial, das wir nun weiter entwickeln wollen“, fasst Thomas Maaßen zusammen. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Kunden ändere sich durch die Umverteilung der Anteile nichts. Das Team der DGA werde wie bisher weiterbestehen und laufende Kundenprojekte und Partnerschaften behielten ihre Gültigkeit.

(pm / hey)

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