Port of Rotterdam Authority plant Food Hub

15.06.2026 09:34 Uhr | Lesezeit: 2 min
Rotterdam Food Hub
Visualisierung des Rotterdam Food Hub.
© Foto: Port of Rotterdam Authority

Im Europort errichten die Port of Rotterdam Authority, die Necron Group und die PTP Group gemeinsam eine 38 Hektar große Logistikfläche für die Lagerung und den Umschlag gekühlter sowie tiefgekühlter Lebensmittel.

Im Rotterdamer Europort entsteht eine neue Logistikinfrastruktur für gekühlte und gefrorene Lebensmittel. Die Port of Rotterdam Authority, die Necron Group und die PTP Group wollen auf einer Fläche von 38 Hektar Lagerhäuser, Terminaleinrichtungen, eine neue 500 Meter lange Kaimauer mit einem Wellenbrecher zum Schutz der Liegeplätze vor Seegang und Schiffswellenschlag sowie eine eigene Energieversorgung errichten. Mit dem Projekt will die Port of Rotterdam Authority ihre Position als wichtiges Eingangstor für den europäischen Lebensmittelmarkt stärken, heißt es in einer Pressemitteilung. 

Der Rotterdam Food Hub befindet sich auf dem Gelände Kop van de Beerim westlichen Europort-Gebiet, am Eingang zur Maasvlakte. Das Areal wird für Unternehmen des Agrar- und Lebensmittelsektors ausgebaut und erhält eine direkte Kaianbindung für den effizienten Umschlag gekühlter und gefrorener Fracht, insbesondere aus Südamerika.

Einteilung in vier Baugrundstücke

Der Plan umfasst vier Baugrundstücke. Auf zwei davon realisiert die Necron Group in mehreren Phasen zwei Kühllager – Necron Food Park I & II – mit einer Gesamtfläche von rund 145.000 Quadratmetern. Die Anlagen richten sich an Kühlhausbetreiber und entsprechen der wachsenden Nachfrage nach effizienten und skalierbaren Kühlkettenlösungen in Europa. Auf dem dritten Grundstück, im südlichen Teil des Rotterdam Food Hub errichtet die Necron Group ein Energy Hub. Das Energiezentrum wird Terminal und Kühlhäuser von Beginn an mit Strom versorgen und eine sofortige Inbetriebnahme ermöglichen.

Der Logistikdienstleister PTP Group entwickelt auf dem vierten Grundstück am Caland-Kanal einen 73.000 Quadratmeter großes Terminal. Es verfügt über drei Liegeplätze für Hochsee- und Binnenschiffe, einen Warteplatz sowie die erforderliche Logistik- und Infrastruktureinrichtungen für einen effizienten wasserseitigen Frachtumschlag. Das Terminal bedient unter anderem Kühlhäuser und zusätzliche Frachtströme und verbessert den multimodalen Zugang zum gesamten Gebiet. Darüber hinaus wird PTP einer der Mieter der Kühlhäuser der Necron Group. 

In den kommenden Monaten werden die Parteien die technischen Details ausarbeiten und die erforderlichen Genehmigungen beantragen. Anfang 2027 sollen bei der Necron Group, der PTP Group und der Port of Rotterdam Authority die endgültigen Investitionsentscheidungen fallen.

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