Erstes Hafenfest im Regioport OWL

24.06.2026 16:03 Uhr | Lesezeit: 2 min
Erstes Hafenfest im Regioport OWL
Den Rahmen der Feier bildete das rustikale Ambiente eines extra errichteten Containerdorfes mit einem Zelt als Mittelpunkt.
© Foto: René Röbke

Regioport OWL feierte mit 130 Gästen die langfristige Partnerschaft mit dem Mindener Hafen und positive Wachstumszahlen im Containerumschlag.

Unter dem Titel „Über Minden in Welt“ hat Regioport OWL erstmals zu einem Hafenfest eingeladen. Im eigens errichteten Containerdorf feierten am 18. Juni 2026 rund 130 Gäste die jüngst veröffentliche Nachricht, dass die Betreibergesellschaft und der Mindener Hafen ihre Partnerschaft nach sieben Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit langfristig fixiert haben.m Regioport OWL betreibt den Regioport am Mittellandkanal seit 2019 als wasserseitigen Umschlagbetrieb für Container. Sie fungiert als Logistikdrehscheibe und verbindet die Region Ostwestfalen-Lippe (OWL) mit den großen Nordseehäfen in Hamburg und Bremerhaven. Die Betriebsgesellschaft ist ein Gemeinschaftsunternehmen des Mindener Hafens, der BOBE Spedition und von Modal 3 Logistik.

Die Region – insbesondere der Hafenstandort Minden – habe eine große Bedeutung für den Hamburger Hafen, betonte Markus Heinen vom Hafen Hamburg Marketing in seinem Grußwort. Sowohl über die Schiene als auch über den Wasserweg bestehe eine leistungsfähige Anbindung, die einen nachhaltigen Gütertransport zwischen den Regionen ermöglicht. Neben der transportlogistischen Verbindung besteht seit längerem auch eine dauerhafte und strategische Kooperation zwischen den Hafenstandorten Hamburg und Minden.

„Minden ist ein Verkehrsknotenpunkt. Vor allem die Lage am Wasserstraßenkreuz ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg der etablierten Linienverbindungen per Bahn und Binnenschiff von und zu den norddeutschen Seehäfen in Bremerhaven und Hamburg“, sagte Bürgermeister Peter Kock. Und weiter: Obwohl im Binnenland gelegen sei es von Minden aus möglich, die Nordsee zu erreichen und damit auch die Weltmeere zu befahren.

Der Geschäftsführer des Mindener Hafens, Joachim Schmidt, ging auf die aktuelle Situation ein. Auch der Containerumschlag in den Mindener Häfen habe mit den weltweiten Auswirkungen der Krisen zu kämpfen gehabt. Mit Ausnahme einer kurzen deutlichen „Delle“ in 2023 befänden sich die Häfen aber wieder auf einem Wachstumspfad, so Schmidt. Seit diesem Jahr konnte die Container-Umschlagsbilanz über alle Verkehrsträger eine Steigerung von mehr als 30 Prozent verzeichnen, im Bereich „Umschlag Binnenschiff“ sogar um 65 Prozent. Insgesamt wurden 2025 127.845 TEU an Containern in Minden umgeschlagen.

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