Duisport errichtet auf Logport I in Duisburg‑Rheinhausen eine moderne Montagehalle, die die früheren „Längshallen“ ersetzt und deren Funktion zeitgemäß weiterführt. Ein langfristiger Mieter ist bereits gefunden: Siemens wird die Immobilie für die Produktion von Schienenfahrzeugen nutzen. Die Baumaßnahme soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein und der Einzug ist für Anfang 2027 geplant. Das Investitionsvolumen liegt bei mehr als 25 Millionen Euro.
Die fast 20.000 Quadratmeter große Montagehalle realisiert Goldbeck in den kommenden Monaten auf einem gut 40.000 Quadratmeter umfassenden Areal mit direktem Anschluss an das Duisport‑Gleisnetz. Hinzu kommen Außenflächen von über 20.000 Quadratmetern sowie Büro- und Sozialräume auf einer Fläche von rund 1.700 Quadratmetern.
Im Inneren der Halle sind fünf Krananlagen mit einer Traglast von jeweils zehn Tonnen sowie zwei Gleise mit einer Länge von jeweils 223 Metern vorgesehen. Zudem werden zwei Wartungsgruben mit einer Länge von jeweils 200 Metern eingerichtet. Durch die direkte Anbindung der Halle an das Schienennetz ist eine effiziente und umweltfreundliche Abwicklung der Logistikprozesse möglich, heißt es in einer Pressemitteilung. Gleichzeitig werden die Lkw-Verkehre auf Logport I reduziert.
Zur Reduzierung des Energieverbrauchs werden LED-Beleuchtungssysteme installiert und eine Anbindung an das vorhandene Fernwärmenetz hergestellt. Auf dem Dach ist die Installation einer Photovoltaik-Anlage vorgesehen. Damit erfüllt der Neubau modernste technische und ökologische Standards, mit dem Ziel eine Gold-Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) zu erreichen.