Geplante Maßnahmen
Im Verteidigungsfall werden Bundeswehr und Nato Personal und Material über den Hafen und den Flughafen verlegen. Dafür muss jedoch die dortige Infrastruktur modernisiert und ausgebaut werden. Nach monatelangen Verhandlungen einigten sich Bund, Land, Bundeswehr, Hafenwirtschaft und Flughafen nach eigenen Angaben auf 42 Maßnahmen.
So sollen unter anderem mehrere Schwerlastflächen und eine neue Schwerlastbrücke im Hafen, ein Teil der Stromkaje, ein Verbindungskanal mit Drehbrücke sowie verschiedene Binnenkajen im Kaiserhafen gebaut oder ertüchtigt werden. Hinzu kommen Vertiefungen von Hafenbecken, die Entstehung einer neuen Feuerwache sowie der Ausbau von Straßen und Bahnverbindungen. Der Flughafen Bremen soll dabei unter anderem mehr Logistikfläche erhalten.
Ende des Monats wird für das ambitionierte Vorhaben Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) im Bremer Rathaus erwartet, um die Vereinbarung zu unterzeichnen. Der Senat hofft währenddessen, noch in diesem Jahr mit den Arbeiten beginnen zu können – denn bis 2031 soll der Ausbau fertig sein. „Die Finanzierung dafür steht“, teilte Bremens Finanzsenator Björn Fecker (Grüne) mit.