Aus Sicht der HGK braucht es einen langfristigen politischen Rahmen mit zwei Schwerpunkten: verlässliche Investitionen in die Wasserstraßeninfrastruktur durch den Staat und eine beschleunigte Modernisierung der Binnenschiffsflotte. „Niedrigwasser wird zum immer größeren Risiko für Deutschlands industrielle Lieferketten. Deshalb müssen wir auch in der Binnenschifffahrt über einzelne Maßnahmen hinausdenken“, sagt Steffen Bauer, CEO der HGK-Gruppe.
Für die Bundeswasserstraßen wird im Konzept ein legislaturübergreifend gesicherter Investitionsrahmen von mindestens 2,5 Milliarden Euro jährlich genannt. Parallel wird eine beschleunigte Erneuerung der europäischen Güterbinnenschiffsflotte gefordert. Deutschland sollte laut HGK dazu die Anschaffung von rund 350 moderne Neubauten bis 2035 unterstützen und so einen Beitrag zum europäischen Ziel von bis zu 1.000 Schiffen leisten. Für die schiffsbauliche Säule schlägt HGK ab 2027 einen Investitions- und Förderrahmen von mindestens 400 Millionen Euro jährlich vor. Damit sollen die zusätzlichen Kosten für zukunftsfähige Antriebe und Niedrigwassertauglichkeit abgefedert werden.
Mehr dazu erfahren Sie in der kommenden SUT 7/2026.