Niedersachsen stellt 30 Millionen Euro für eine leistungsfähige Hafenanbindung in Cuxhaven bereit. Die Förderung für die Anbindung des Deutschen Offshore Industrie Zentrums stammt aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW), die hälftig von Bund und Land finanziert wird. Den Förderbescheid hat Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne am 20.1.2026 an den Landkreis Cuxhaven überreicht.
Mit dem Projekt entsteht eine kreuzungsfreie Straßenverbindung über eine Brücke, die das Hafen- und Industriegebiet direkt miteinander verbindet. Damit wird eine zentrale Voraussetzung für den weiteren Ausbau des Standorts geschaffen. Die neue Hafenstraße ist speziell für besonders schwere Großtransporte ausgelegt und kann Lasten von bis zu 5.000 Tonnen aufnehmen – etwa für Bauteile moderner Offshore-Windkraftanlagen.
Das Gesamtvolumen der Maßnahme beträgt rund 87,9 Millionen Euro. Der Förderanteil des Landes liegt bei 34,12 Prozent. Der Bau ist für den Zeitraum von Juli 2026 bis Dezember 2029 vorgesehen. Zusätzlich hat die Stadt Cuxhaven weitere Fördermittel nach dem Niedersächsischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (NGVFG) beantragt.
Mit der weiteren Entwicklung des DOIZ und der geplanten Erweiterung der Gewerbeflächen rechnet die Region langfristig mit bis zu 2.500 zusätzlichen Arbeitsplätzen. Neben diesen direkten Effekten werden auch spürbare Impulse für den Wohnungsbau, die kommunale Infrastruktur und Dienstleistungen erwartet.