Solarport Duisburg, ein Gemeinschaftsunternehmen des Duisburger Hafens (Duisport) und der Stadtwerke Duisburg, hat ihre erste Photovoltaikanlage erfolgreich in Betrieb genommen. Die Anlage auf der Mercatorinsel in Duisburg-Ruhrort wurde jetzt an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. Mit einer Leistung von 1.582 Kilowattpeak (kWp) beziehungsweise 1.375 Kilowatt (kW) bewegt sie sich in einer Größenordnung von rund 160 Photovoltaikanlagen auf Einfamilienhäusern. Bereits in den ersten zweieinhalb Betriebstagen wurden mehr als 26.000 Kilowattstunden Strom erzeugt. Über ein volles Kalenderjahr wird die Anlage voraussichtlich mehr als 1,3 Millionen Kilowattstunden Strom aus erneuerbaren Energien produzieren und in das öffentliche Stromnetz einspeisen.
Zweites Projekt geht im August ans Netz
Bereits weit fortgeschritten ist das zweite Projekt von Solarport auf Logport I in Duisburg-Rheinhausen. Dort entsteht auf einer bestehenden Logistikhalle eine weitere Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 1.040 kWp beziehungsweise 875 kW. Die Inbetriebnahme ist für den kommenden Monat vorgesehen. Die jährliche Stromerzeugung wird voraussichtlich bei rund einer Million Kilowattstunden liegen.
Mit Solarport wollen Duisport und die Stadtwerke Duisburg ihre Kräfte für die Energiegewinnung im Hafengebiet und insbesondere auf Hallendächern bündeln. „Der Duisburger Hafen verfügt über zahlreiche Flächen, die sich zur Nutzung von Sonnenenergie eignen. Mit den Stadtwerken als Partner soll dieses Potenzial gehoben und gemeinsam ein wichtiger Beitrag auf dem Weg in die Klimaneutralität in Duisburg geleistet werden“, fasst Duisport-CEO Markus Bangen zusammen.