Metrans, eine Tochtergesellschaft der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), hat den Ausbau ihres Terminals im polnischen Posen/Gadki abgeschlossen und damit die Kapazitäten des Standorts deutlich erweitert. Mit zwei neuen ferngesteuerten Bahnkränen mit einer Spannweite von jeweils 80 Metern, zwei zusätzlichen Verladegleise und einer Erweiterung der drei bestehenden Gleise auf mehr als 750 Meter sowie größeren Lager- und Serviceflächen sollen die jährliche Umschlagkapazität um fast 80 Prozent auf rund 590.000 TEU steigen. Zugleich erhöht sich die maximale Lagerkapazität von 8.850 auf 11.800 TEU.
Erweiterte Lagerflächen und Abfertigungstechnik
Für die gleichzeitige Erweiterung der Containerlager-, Umschlag- und Transportbereiche wurden 53.000 Quadratmeter befestigte Betriebsflächen neu angelegt. Moderne Kamera-Gate-Systeme sollen nun die Abfertigung und identifizieren Container bei der Einfahrt automatisch unterstützen. Gleichzeitig erfassen sie deren Zustand – sowohl bei der Anlieferung auf der Schiene als auch auf der Straße. Ergänzt wird die technische Ausstattung durch eine Schienenwaage zur Überwachung der Achslasten von Schienenfahrzeugen und ein Containerwiegesystem.
Hintergrund
Das europäische Verbindungsnetzwerk der Metrans erstreckt sich zwischen Nord- und Ostsee, Adria und Schwarzem Meer und wird laufend ausgebaut. Das Unternehmen fährt Terminals in 15 europäischen Ländern an und hat 2025 insgesamt 1,6 Millionen TEU transportiert.
Das Projekt „Steigerung der Effizienz intermodaler Transportdienstleistungen durch den Ausbau der Terminalinfrastruktur der METRANS (Polonia) sp. z o.o. in Gadki bei Posen“ wurde kofinanziert durch Polens Nationalen Wiederaufbau- und Resilienzplan (KPO).