Als hundertprozentiges Tochterunternehmen der Stadt Koblenz verantworten die Stadtwerke Koblenz (SWK) unter anderem die Betriebszweige Hafen- und Bahnbetrieb am Rheinhafen in Koblenz. Aufgrund geopolitischer Krisenherde und konjunktureller Rahmenbedingungen meldet die SKW-Gruppe leichte Rückgänge. Dennoch konnte der Rheinhafen auch im vergangenen Jahr wirtschaftlich betrieben werden, heißt es in einer Pressemitteilung. Mit einem Containerumschlag von knapp 85.700 TEU im Jahr 2024 ist der Umschlag um rund fünf Prozent zum Vorjahr gesunken. Die Gesamttonnage liegt bei etwa 1.007.000 Tonnen, wovon rund 815.000 Tonnen auf den Hafen- und 190.000 Tonnen auf den Bahnbereich entfallen.
Um auch für die Zukunft gut aufgestellt zu sein, planen die Stadtwerke als Betreiber der Hafeninfrastruktur in den nächsten fünf Jahren rund 24 Millionen Euro in die Infrastruktur und strategische Weiterentwicklung im Hafen zu investieren. „Eine gerade erstellte Machbarkeitsstudie auf Basis der Güterverkehrsprognose 2040 des Bundes zeigt uns steigende Mengen für den Logistikknotenpunkt Rheinhafen Koblenz. Hierauf wollen wir uns ausrichten“, hebt Stadtwerke-Geschäftsführe Lars Hörnig hervor. Der Fokus liegt auf einer neuen Krananlage am Ostkai.