Bei der Flensburger Werft FSG Shipyard ist die schwimmende Technologieplattform des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) auf Kiel gelegt worden. Die Kiellegung gilt traditionell als symbolischer Start in den eigentlichen Schiffbau. Höhepunkt der Zeremonie war das Einbringen von Glücksmünzen auf der Kiellegungsplatte.
Das 48 Meter lange Schiff soll als schwimmendes Labor dienen, um klimaverträgliche Antriebe, zum Beispiel auf Basis von Wasserstoff und Batterien, zu erproben und weiterzuentwickeln, wie die DLR mitteilte. Geplant sind zudem Projekte aus der Sicherheits- und Verteidigungsforschung. Das Schiff wird vor allem auf der Nord- und Ostsee für ein- bis mehrtägige Versuchsfahrten unterwegs sein.
Heimathafen soll Kiel werden
Die Plattform ist der erste Neubau in Flensburg nach der Übernahme durch die Heinrich Rönner Gruppe aus Bremerhaven nach der Insolvenz Ende 2024. Im Februar war der Brennstart für das Projekt. Die FSG arbeitet dabei im Auftrag der ebenfalls zur Heinrich Rönner Gruppe gehörenden Lloyd Werft in Bremerhaven. Die Endausrüstung soll ab Herbst 2026 bei der Lloyd Werft erfolgen. Heimathafen des Schiffs wird Kiel.