Fähre Kaub rechnet mit erneutem Stillstand

21.09.2026 12:53 Uhr | Lesezeit: 2 min
Fähre Kaub rechnet mit erneutem Stillstand
(Symbolbild) Die Fährgemeinschaft Kaub musste im Sommer wegen Niedrigwasser für zehn Tage pausieren. Der Geschäftsführer erwartet auch im Herbst eine weitere Zwangspause.
©Foto: Schoening/Bildagentur-online/picture alliance

Das Niedrigwasser im Rhein setzt nicht nur der Binnenschifffahrt, sondern auch der Fährgemeinschaft Kaub zu. So musste die Fähre laut Geschäftsführer Andre Kimpel in diesem Sommer für zehn Tage komplett stillliegen. Die damit verbundenen finanziellen Einbußen belaufen sich auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag. Hinzu kämen weitere ausgefallene Einzelfahrten.

„Die trockene Herbstzeit steht uns noch bevor“, betonte Kimpel. Er rechnet schon bald mit einer erneuten Liegephase. Im Niedrigwasserjahr 2018 seien die Antriebe entsprechend umgerüstet worden, damit sie um bis zu 20 Zentimeter angehoben werden können. Seit dem 9. Juli werde diese Möglichkeit genutzt. 

Der Abschnitt bei Kaub am Mittelrhein zwischen St. Goar und Mainz gilt als zentraler Engpass auf der deutschen Wasserstraße. Die Pegelstände waren in diesem Jahr hier bereits einstellig. Zuvor lag der Tiefstwert im Jahr 2018 bei 25 Zentimetern.

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