Die digitale Vernetzung von Häfen, Umschlagbetrieben, Reedereien und Logistikdienstleistern gewinnt zunehmend an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund unterzeichneten die Geschäftsführer der DeltaPort Niederrheinhäfen Andreas Stolte und Stefan Pelz die Nutzungsvereinbarung für das RPIS. Entwickelt wurde die Plattform von der RheinPorts GmbH, Gesellschafter sind die Schweizerischen Rheinhäfen, die CCI Alsace Eurométropole (Ports de Mulhouse / Ports de Mulhouse-Rhin) und die Duisburger Hafen AG.
Die digitale Kollaborationsplattform RPIS unterstützt die Vernetzung logistischer Prozesse, indem sie einen standardisierten Informationsaustausch zwischen Häfen, Terminalbetreiber, Reedereien, Spediteure sowie weiteren Partner der Binnenhafen- und Logistikwirtschaft ermöglicht. Mit der Anbindung an das RPIS werden künftig auch der Stadthafen Wesel, der Rhein-Lippe-Hafen Wesel, die Häfen Voerde-Emmelsum und Emmerich sowie der NIAG-Hafen in Rheinberg-Orsoy Teil des überregionalen digitalen Netzwerks. Unterstütz wird durch die Nutzung des RPIS unter anderem die digitale Planung von Hafenanläufen, die Ressourcensteuerung sowie der Austausch relevanter Informationen.
Für Stolte stellt die Digitalisierung einen wesentlichen Schlüssel für leistungsfähige und zukunftssichere Logistikprozesse dar: „Mit RPIS stärken wir die Vernetzung unserer Hafenstandorte mit den Partnern entlang der Transportkette. Davon profitieren nicht nur die Häfen selbst, sondern vor allem auch die Unternehmen, die unsere Infrastruktur täglich nutzen.“ Auch Joachim Holstein, Geschäftsführer der RheinPorts GmbH, begrüßt die Unterzeichnung: „Wir freuen uns, dass mit den DeltaPort-Standorten in Wesel, Voerde, Emmerich und Rheinberg-Orsoy nun nach dem Duisburger Hafen alle öffentlichen Häfen am Niederrhein das Port Community System RPIS in ihren Tagesbetrieb einbinden.“