Die Deltaport-Häfen spielen eine große Rolle für das ökonomische, ökologische und soziale Leben der Städte Wesel und Voerde, des Kreises Wesel und der gesamten Region Niederrhein. Für die Bevölkerung sind sie jedoch häufig eine Blackbox. Genau das möchte der „Tag der Logistik“ ändern, an dem sich die Deltaport-Häfen am 16. April 2026 erneut beteiligten. „Für uns ist der Austausch mit den Menschen vor Ort sehr wichtig“, sagt Andreas Stolte, Geschäftsführer von Deltaport, und ergänzt: „Durch direkten Kontakt, Gespräche und Informationen möchten wir den Menschen unsere Häfen vorstellen und sie greifbar und erlebbar machen.“
In zwei Gruppen schauten sich die Interessierten die drei Häfen des Verbundes (Stadthafen Wesel, Rhein-Lippe-Hafen Wesel, Hafen Voerde-Emmelsum) an. Bei den Touren wurden die in den Häfen ansässigen Unternehmen vorgestellt, die stellvertretend für das breite Portfolio des Verbundes stehen. So erfuhren die Teilnehmenden bei Imgrund Port Logistics und bei Hülskens mehr über den Umschlag von Schüttgut. Bei Nordfrost stand die temperaturgeführte Logistik im Fokus, während sich bei Stenkamp alles um Lebensmittellogistik drehte. Bei Rhenus Warehousing ging es schließlich um Lager- und Logistikdienstleistungen – mit einer neuen automatisierten Robotic-Anlage als Highlight.
„Starke Binnenhäfen sind aktiver Klimaschutz. Wenn es uns gelingt, Warenströme auf die Schiene und die Wasserwege zu verlagern, können wir extrem viel CO2 einsparen, unsere Versorgung sichern und unseren gesellschaftlichen Wohlstand auch in Krisenzeiten erhalten“, sagte Geschäftsführer Stolte.