Mit einem ersten Förderaufruf der Förderlinie 2 „Regionale Verlagerung von ÖPNV und Wirtschaftsverkehr“ stellt das Bundesministerium für Verkehr (BMV) bis zu 14 Millionen Euro bereit. Die Mittel stammen aus dem Förderprogramm „Grüne Binnenschifffahrt“ und sollen den Einsatz emissionsfreier Binnenschiffe in regionalen Verkehrsangeboten beschleunigen.
„Wir wollen, dass die Wasserstraße noch stärker Teil unserer modernen Verkehrsinfrastruktur wird. Gerade bei regionalen Verkehren gibt es dafür großes Potenzial. Mit der neuen Förderung bringen wir emissionsfreie Binnenschiffe in die Praxis – im öffentlichen Nahverkehr genauso wie beim regionalen Gütertransport. Das entlastet Straßen, senkt Emissionen und schafft neue, klimafreundliche Verkehrsangebote vor Ort. Entscheidend ist, dass aus innovativen Ideen konkrete Projekte werden, die funktionieren und sich im Alltag bewähren“, sagt Bundesverkehrsminister Steffen Bilger.
Förderung umfasst Schiffe und Versorgungsinfrastruktur
Die finanzielle Unterstützung beschränkt sich nicht auf die Anschaffung oder Umrüstung von Binnenschiffen. Gefördert werden auch Investitionen in die Infrastruktur, die für den Betrieb emissionsfreier Schiffe erforderlich ist.
Dazu zählen unter anderem Ladeeinrichtungen und Wasserstofftankstellen in Häfen. Ebenfalls förderfähig sind Anlagen zur Erzeugung und Speicherung von erneuerbarem Strom sowie erneuerbarem Wasserstoff.
Fokus auf regionale Personen- und Güterverkehre
Der aktuelle Förderaufruf bezieht sich ausschließlich auf die Förderlinie 2 „Verkehrsverlagerung von ÖPNV und urbanen Wirtschaftsverkehren auf die Wasserstraße mit emissionsfreien Binnenschiffen“.
Ziel des Programms ist es, neue Mobilitäts- und Logistikangebote auf Wasserstraßen zu ermöglichen, die Binnenschifffahrt zu modernisieren und gleichzeitig die Rolle der Binnenschifffahrt als klimafreundlicher Verkehrsträger zu stärken.
Diese Maßnahmen sind förderfähig
Gefördert werden unter anderem:
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die Ausrüstung von Binnenschiffsneubauten mit emissionsfreien Antriebssystemen,
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die Umrüstung bestehender Binnenschiffe auf emissionsfreie Antriebe,
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Investitionen in Hafeninfrastruktur einschließlich Lade- und Wasserstofftankinfrastruktur,
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Anlagen zur Erzeugung erneuerbaren Stroms und erneuerbaren Wasserstoffs sowie entsprechende Speicher,
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Infrastruktur an Umschlag- und Liegeplätzen außerhalb von Häfen, darunter Lade- und Wasserstofftankinfrastruktur sowie mobile Versorgungseinrichtungen.