Der Güterumschlag der bayerischen Binnenschifffahrt lag im ersten Quartal 2026 bei knapp 1,1 Millionen Tonnen und damit 16,7 Prozent unter dem Stand des Vorjahresquartals. Wie das Fachteam des Bayerischen Landesamts für Statistik weiter mitteilt, wurden im Donaugebiet rund 586.000 Tonnen (minus 15,7 Prozent) und im Maingebiet knapp 477.000 Tonnen (minus 17,9 Prozent) von Januar bis März 2026 auf den Wasserstraßen transportiert. Dieser Rückgang dürfte auch mit den regelmäßigen Sperrungen aufgrund von Instandsetzungsarbeiten an den Schleusen in Zusammenhang stehen, die dieses Jahr wieder regulär im März durchgeführt wurden, heißt es in einer Pressemitteilung. Insgesamt wurden werden rund 514.000 Tonnen eingeladen und 549.000 Tonnen Güter ausgeladen.
Beide Wasserstraßengebiete verzeichnen Rückgang
Der Güterumschlag an der Donau liegt mit einer Abnahme um 15,7 Prozent bei rund 586.000 Tonnen und entspricht einem Anteil von 55,1 Prozent am Gesamtumschlag Bayerns. Im Maingebiet, das einen Anteil von 44,9 Prozent am Gesamtumschlag hat, sank der Güterumschlag von Januar bis einschließlich März 2026 um 17,9 Prozent auf knapp
477.000 Tonnen. Die umschlagstärksten Häfen sind Regensburg mit 267.760 Tonnen und Aschaffenburg mit 142.148 Tonnen, gefolgt von Straubing-Sand mit 104.699 Tonnen.
Stärkster Güterumschlag für Erzeugnisse der Land- und Forstwirtschaft
In den Häfen der bayerischen Bundeswasserstraßen werden im ersten Quartal 2026 hauptsächlich „Erzeugnisse der Land- und Forstwirtschaft“ (19,2 Prozent) und „Erze, Steine und Erden“ (17,5 Prozent) umgeschlagen. Ebenfalls mit einem zweistelligen Anteil folgen „Nahrungs- und Genussmittel“ (14,6 Prozent), „Chemische Erzeugnisse etc.“ (13,0 Prozent) sowie „Sekundärrohstoffe, Abfälle“ (11,9 Prozent). Insgesamt melden sich 1.156 mit Umschlagegütern beladene Schiffe an und ab, davon befährt mit knapp 64,9 Prozent der Schiffe (750) der überwiegende Teil das Donaugebiet.