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Alternative Antriebe: Hochvolt-Energiespeicher für elektrische Antriebs- und Energiesysteme von LKW-Trailern

Der „evTrailer2“ unterstützt die ziehende Lkw-Einheit mit elektrischer Energie und trägt so zu einer CO2 Reduktion um bis zu 30 Prozent bei.
© Foto: Fraunhofer LBF, Rüdiger Heim

Der „evTrailer“ ist ein Dreiachsen-Sattelauflieger mit Elektrotraktion und Energiespeicher, der Antriebsunterstützung für die ziehende Einheit leistet. Dadurch sind bis zu 20 Prozent CO2-Einsparung im Vergleich zu herkömmlichen Lkw-Sattelzügen möglich.


Datum:
25.11.2022
Autor:
cbo
Lesezeit: 
3 min
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Entstanden ist der evTrailer im „Verbundforschungsprojekt Elektrisches Antriebskooperations- und Energiesystem für schwere Nutzfahrzeuge - evTrailer2“, an dem ein Konsortium aus Industrie und Wissenschaft arbeitet. Ziel der Kooperation sind Fortschritte hinsichtlich der Fahrsicherheit schwerer Sattelzüge sowie eine weitere CO2-Minderung durch Integration fahrzeugseitiger Solarmodule. Dankbar ist durch dieses Energiekonzept, dass die Trailer eigenständig ohne Zugmaschine rangieren können, beispielsweise zur Be- und Entladung an der Rampe.
Im Nachfolgeprojekt „evTrailer2“ soll für den schweren Verteilerverkehr weiteres Potenzial realisiert werden. Die angestrebte THG-Minderung erlaubt eine besonders wirtschaftliche Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele für den Straßengüterverkehr und entwickelt damit die notwendigen Perspektiven für nachhaltige Anwendungen und Akzeptanz in Transport und Logistik bis hin zur Zulassungsfähigkeit und Marktdurchdringung der neuen Fahrzeugklasse traktionsfähiger Anhänger und Sattelauflieger.  Nach den Vorschriften der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlaments müssen die Fahrzeughersteller die Treibhausgas-Emissionen von neuen Lkw bis 2025 im Durchschnitt um 15 Prozent und bis 2030 um 30 Prozent gegenüber dem Stand von 2019 senken. Die Dekarbonisierung des Straßengüterverkehrs macht gleichermaßen wirtschaftliche wie nachhaltige Lösungsansätze für den Antriebsstrang schwerer Nutzfahrzeuge notwendig. Die Forschungsgruppe will ein neues, bisher unerreichtes Effizienzniveau erreichen und das Konzept eines elektrisch angetriebenen, zur „Traktionskooperation“ mit der Zugmaschine geeigneten Sattelaufliegers so weiterentwickeln, dass damit die THG- Minderungsziele, d. h. minus 30 Prozent für den Zeitraum nach 2030, bereits bei Projektende erreicht werden. Die beteiligten Organisationen und Unternehmen bei diesem Projekt sind das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF, Hüffermann Transportsysteme, Sono Motors, die Technische Universität Darmstadt mit den Instituten für Mechatronische Systeme für Verbrennungskraftmaschinen und Fahrzeugantriebe VKM.

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