Die Maßnahmen sind eng mit den Aktivitäten des BMV zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels verknüpft – insbesondere mit dem Aktionsplan Niedrigwasser Rhein. Zu den zentralen Handlungsfeldern zählen:
• die Entwicklung und Nutzung alternativer Antriebs- und Energiesysteme
• die Versorgung der Schifffahrt mit kohlenstoffarmen und nachhaltigen erneuerbaren Energieträgern
• die klimafreundliche Modernisierung der Schiffsflotte
• der Aufbau grüner Schifffahrtskorridore
Leitende Prinzipien des Aktionsplans sind zum einen Technologieoffenheit aber auch der Abbau unnötiger bürokratischer Hürden, um die Markteinführung und den Hochlauf klimafreundlicher Technologien zu beschleunigen. Mit dem Kabinettbeschluss beginnt nun die Umsetzung der insgesamt 47 Maßnahmen des Aktionsplans. Die neuen Fördermaßnahmen des Aktionsplans wurden mit 400 Millionen Euro aus dem Titel „klimafreundliche Schifffahrt und Häfen“ im Klima- und Transformationsfonds hinterlegt und fließen in den nächsten Jahren in die Dekarbonisierung des Sektors. Auf der BMV-Fachkonferenz klimafreundliche Schifffahrt am 05. November 2026 sollen die nächsten Umsetzungsschritte folgen.
„Die Schifffahrt steht vor einem tiefgreifenden Wandel und großen Herausforderungen“, so Bundesverkehrsminister Steffen Bilger. „Wir unterstützen mit dem Nationalen Aktionsplan klimafreundliche Schifffahrt die Branche dabei, die Transformation erfolgreich zu gestalten, neue Wertschöpfung zu schaffen und Deutschland als führenden Innovationsstandort für klimafreundliche maritime Technologien zu positionieren.“ Dabei verfolge der Aktionsplan ausdrücklich einen technologieoffenen Ansatz und schaffe verlässliche Rahmenbedingungen, damit sich die besten klimafreundlichen Lösungen am Markt durchsetzen können.