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Neuer Heimathafen für Fraunhofer CML

v.l.n.r.: Prof. Dr.-Ing. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft e.V., Roboterhund Spot, Dr. Peter Tschentscher, Hamburgs Erster Bürgermeister
© Foto: Fraunhofer CML

Das Fraunhofer-Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen findet im Harburger Hafen seinen neuen Standort.


Datum:
01.09.2022
Autor:
Stefanie Schuhmacher
Lesezeit: 
2 min
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Das neue Gebäude des Fraunhofer-Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen CML am Lotsekanal im Harburger Binnenhafen wurde eröffnet.

Um den zunehmenden Projekt- und Forschungsaktivitäten des CML mehr Raum und eine zeitgemäße Infrastruktur zu geben, erfolgte bereits 2019 die Grundsteinlegung. Seit seiner Gründung 2010 war das CML bislang an der TU Hamburg beheimatet.

Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, betont in seinem Grußwort: „Das Center für Maritime Logistik (CML) der Fraunhofer-Gesellschaft leistet Pionierarbeit für Seeschifffahrt, Hafenwirtschaft und maritime Industrie. Der Neubau in Harburg schafft Platz für weitere Forschung und ist ein Leuchtturm für den Innovationsstandort ‚Harburger Binnenhafen‘. Ich wünsche dem Team des Fraunhofer CML einen guten Start in den neuen Räumen, viele erfolgreiche Projekte und auch Freude bei seiner Arbeit für die Zukunft der maritimen Logistik.“

Das Gebäude

Das Erdgeschoss und die Beletage beherbergen Empfangs- und Veranstaltungsräume. Außerdem erstreckt sich über die beiden Geschosse eine großzügige Technikhalle mit Zugang zu einem Forschungsponton auf dem Kaufhauskanal. Wissenschaftlern, Studierenden und Verwaltungsangestellten stehen Büroräume in den oberen Stockwerken in unmittelbarer Nähe zu weiteren Technikräumen und Laboren zur Verfügung.

Der nachhaltige und ressourcenschonende Neubau in Backsteinoptik knüpft optisch an die norddeutsche Architekturtradition an. Die schrägen Flächen und die Fassadenstruktur des Gebäudes sind an Schiffsaufbauten angelehnt, der Blick vom Kanal her erinnert an ein Werftgebäude. Ein Weg entlang der Wasserflächen neben dem Gebäude wird öffentlich zugänglich sein. Für das Vorhaben waren insgesamt 20 Millionen Euro veranschlagt. Die Finanzierung des Projektes erfolgte zu 50 Prozent aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), zu 25 Prozent durch die Freie und Hansestadt Hamburg und zu 25 Prozent aus den Bundesmitteln der Fraunhofer-Grundfinanzierung.

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