Die umfangreichen Instandsetzungs- und Sanierungsarbeiten am Binnentor der Braker Schleuse sind im vergangenen Jahr erfolgreich abgeschlossen worden. Eine Überquerung des Tores ist zum jetzigen Zeitpunkt dennoch nicht möglich, heißt es in einer Pressemitteilung von Niedersachsen Ports. Der Grund hierfür ist die noch fehlende Installation der hydraulisch betriebenen Geländer. Aufgrund von Lieferschwierigkeiten können die Geländer nicht wie beabsichtigt bis zum 1. April 2026 montiert werden. Damit bleibt das Tor für eine Überwegung gesperrt.
Zugleich beginnen am 1. April 2026 die Arbeiten am Außentor der Braker Schleuse. Das Tor ist essentiell für die Funktion des Hochwasserschutzes, denn es ersetzt den Deich an der Stelle der Schleuse. Daher können die Arbeiten nur außerhalb der Hochwasserschutzsaison und damit in einem begrenzen Zeitraum erfolgen. Die umfangreichen Instandsetzungs- und Erneuerungsmaßnahmen können nicht bis zum Zeitpunkt der Geländerinstallation am Binnentor aufgeschoben werden.
Die in der Zeit erforderlichen Umleitungen werden ausgeschildert.
Hintergrund
Die Schleuse in Brake wurde im Jahr 1980 in Betrieb genommen und dient somit seit mehr als 45 Jahren als Zufahrt zum Binnenhafen. Sie übernimmt aufgrund ihrer Lage in der Deichlinie auch die Funktion des Hochwasserschutzes. Ihr Alter erfordert nun umfangreiche Instandsetzungs- und Sanierungsarbeiten. So sind zum einen die erstmalige Konservierung der Schleusentore (Stemmtore bereits in 2016) und der Schleusenkammer und zum anderen zur Aufrechterhaltung der Betriebssicherheit die Erneuerung der Niederspannungs- und Steuerungstechnik notwendig. Aufgrund des Umfangs müssen die genannten Arbeiten auf drei Jahre verteilt werden. Auch dürfen Arbeiten am Außentor der Schleuse nur außerhalb der Hochwasserschutzsaison und damit nur in der Zeit vom 15. März bis 15. September 2026 durchgeführt werden.