Kennedybrücke: Wartungsarbeiten führen nachts zu Sperrungen

09.05.2026 17:32 Uhr | Lesezeit: 2 min
Luftaufnahme Geestesperrwerk
Luftaufnahme des Geestesperrwerks.
© Foto: Bremenports

Für Wartungsarbeiten am Geestesperrwerk hebt der Schwimmkran „Athlet“ Ende Mai zwei Stemmtore aus dem Bauwerk.

Um den Hochwasserschutz bis zum geplanten Neubau des Geestesperrwerks weiterhin zuverlässig zu gewährleisten, stehen für das Hochwasserschutzbauwerk in den kommenden Wochen wichtige Inspektions- und Wartungsarbeiten an. Das teilt Bremenports in einer Pressemitteilung mit. Nachdem im vergangenen Jahr die Stemmtore der 1. Hochwasserschutzlinie instand gesetzt wurden, werden nun beide Stemmtore der 2. Hochwasserschutzlinie des Sperrwerks demontiert und anschließend auf Herz und Nieren geprüft.  

Für den Ausbau hebt der Schwimmkran „Athlet“ die beiden Tore in zwei Nächten aus dem Sperrwerk:

  • in der Nacht vom 26. auf den 27. Mai
  • sowie in der Nacht vom 29. auf den 30. Mai

Die Arbeiten finden jeweils zwischen 18 Uhr abends und 6 Uhr morgens statt.

Nächtliche Sperrung für Brückenöffnung

Während des Ausbaus der Tore muss die Kennedybrücke für den Verkehr gesperrt werden. Der Grund: Die Brücke wird geklappt, damit der Schwimmkran passieren kann. Eine Überfahrt ist für den Verkehr in dieser Zeit daher nicht möglich. Umleitungen sind in beide Richtungen ausgeschildert. Die Arbeiten erfolgen laut Bremenports bewusst in der Nacht, um den Verkehr tagsüber möglichst wenig zu beeinträchtigen.

Schon im Vorfeld der Demontage werden am 11. Mai 2026 erste Vorarbeiten starten. Beispielsweise werden die Tore noch einmal genau eingemessen, Schraubverbindungen auf ihre Gangbarkeit geprüft und die Lager der Tore gangbar gemacht, um sicherzustellen, dass der eigentliche Ausbau tatsächlich während jeweils einer Nacht gelingt. Bremenports ist bemüht, mögliche Beeinträchtigungen beispielsweise durch lärmintensivere Arbeiten während der Demontage der Tore, möglichst gering zu halten.

Wartungsarbeiten sind unverzichtbar

„Die Wartungsarbeiten sind – auch im Hinblick auf die nächste Sturmflutsaison – unverzichtbar, um den Hochwasserschutz in diesem Bereich weiterhin sicherzustellen. Vollständig ohne Einschränkungen für den Verkehr und die Anwohnerinnen und Anwohner ist dies leider nicht möglich“, erklärt Michael Staar, Teamleiter Maschinen- und Stahlwasserbau bei bremenports.

Nach dem Ausbau und der Inspektion, bei der die Tore überprüft werden, ist von einer Reparaturzeit von etwa drei Monaten auszugehen. Die konkrete Dauer der Instandsetzung, bei der unter anderem der Korrosionsschutz der beiden Tore erneuert wird, hängt vom Zustand der Stahlkonstruktionen ab. Dieser lässt sich allerdings erst nach der Demontage genau untersuchen. Ein konkreter Termin für den Wiedereinbau der Tore, der dann wiederum in zwei Nachtschichten erfolgen wird, kann daher noch nicht genannt werden kann.

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