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Infrastruktur: BDB-Gespräch zur Donauschifffahrt

(v.l.n.r.) BDB-Präsident Martin Staats (MSG, Würzburg), Staatsminister Christian Bernreiter, BDB-Vizepräsident Friedrich Weigert (Kühne + Nagel Euroshipping, Regensburg) beim Austausch Donauschifffahrt.
© Foto: BDB e.V.

BDB-Präsident Martin Staats (MSG, Würzburg) und BDB-Vizepräsident Friedrich Weigert (Kühne + Nagel Euroshipping, Regensburg) haben mit Staatsminister Christian Bernreiter im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr die Situation der Binnenschifffahrt sowie der Hinterlandlogistik erörtert.


Datum:
27.10.2022
Autor:
cbo
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In Bayern ist die Nachfrage nach Kapazitäten an Binnenschiff-Frachtraum wie in den anderen Bundesländern derzeit ungewöhnlich hoch. Noch verzeichnet die Binnenschifffahrt keine Rückgänge, die im Zusammenhang mit einer beginnenden Rezession stehen. Aber auch unabhängig von den nächsten Entwicklungen der Gesamtschifffahrt zeigt die momentane Phase, dass das Binnenschiff als logistische Alternative zum Lkw bei immer mehr Verladern gefragt ist. Entsprechend müssen leistungsfähige Schiffsflotten sowie ein gut ausgebautes Wassertraßensystem geschaffen werden, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Vor allem Letzteres wurde in den letzten Jahrzehnten aufgrund langwieriger Planungsverfahren und fehlender Kapazitäten bei der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung in ganz Deutschland vernachlässigt. Beispiel Bayern: Die über 20 Jahre anhaltende Diskussion um den Donauausbau ist vorerst entschieden. Allerdings verdeutlichen Trockenjahre wie zuletzt 2022 und 2018, dass die Bundeswasserstraße Donau ein extrem unberechenbarer Verkehrsweg bleibt.
„Mit Christian Bernreiter haben wir einen entschiedenen und engagierten Verfechter eines landschafts- und schifffahrtsgerechten Ausbaus der Donau zwischen Straubing und Vilshofen", betonten Martin Staats und Fritz Weigert nach dem Gespräch. Minister Bernreiter war gut 20 Jahre Landrat des Landkreises Deggendorf und kennt aus dieser Zeit die Diskussion um den Donauausbau. Er weiß um die enorme Bedeutung des Hochwasserschutzes für die Region Niederbayern und hat den Verkehrsträger Binnenschifffahrt als Wirtschaftsfaktor nach Kräften unterstützt.“ Im Hinblick auf die Kapazitäten konnten die BDB-Vertreter Staatsminister Bernreiter die gute Nachricht überbringen, dass alle relevanten, europaweit tätigen Schifffahrtsgesellschaften, die in Bayern ansässig sind, schon seit vielen Jahrzehnten mit äußerst flexiblem und fahrwasserangepasstem Schiffsraum agieren.

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