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Hafen Dortmund: Umschlag von Windkraft Komponenten

14.05.2024 08:09 Uhr | Lesezeit: 2 min
HafenDortmund_Windkraft
Daniel Dreiner, Jan Remmers, Timo Siebahn, Bettina Brennenstuhl, Reinhard Hegewald und Alexander Reese (von links) bei der Besichtigung des Emder Hafens
© Foto: Hafen Dortmund

Die beiden Emder Hafenumschlagsunternehmen EPAS GmbH & Co. KG sowie die Anker Schiffahrts-Gesellschaft mbH haben Erfolg versprechende Kontakte zum Dortmunder Hafen geknüpft. Bettina Brennenstuhl, Vorständin der Dortmunder Hafen AG, zeigte sich nach einem Besuch im Emder Hafen offen für künftige Kooperationen.

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Eine dreiköpfige Delegation aus Dortmund besuchte im Mai den Emder Hafen. Neben Hafenchefin Bettina Brennenstuhl waren Daniel Dreiner und Alexander Reese vom Dortmunder Standort der Deufol SE, einem globalen Dienstleister für Verpackungslösungen, vor Ort. Bettina Brennenstuhl zeigte sich nach einer Rundfahrt durch den Emder Hafen zuversichtlich, dass ihr Hafen mit Emden künftig enger zusammenarbeiten werde: „Ich freue mich, dass wir 125 Jahre nach der Einweihung des Dortmund-Ems-Kanals wieder eine starke Verbindung zwischen dem Kanalhafen Dortmund und dem Seehafen Emden aufbauen, insbesondere um die Energiewende in der Region voranzubringen.“ Im Kern ging es bei den Gesprächen mit den Dortmundern um den Umschlag von Windkraft-Komponenten aus dem Ausland für das Ruhrgebiet. „Dortmund ist ein idealer Binnenhafen, um Komponenten in das östliche Ruhrgebiet und in das Siegerland zu liefern“, zeigte sich Emdens Hafenrepräsentant Reinhard Hegewald überzeugt. Es liege deshalb nahe, an die Zeiten anzuknüpfen, in denen Emden der Erzeinfuhrhafen für das Ruhrgebiet war. Er begrüßte, dass EPAS und Anker die Initiative für eine engere Zusammenarbeit mit dem Dortmunder Hafen ergriffen haben.

Nach Angaben von Timo Siebahn, Geschäftsführer der EPAS, wurden bereits bis 2017 über Emden rund 1.500 Binnenschiffe pro Jahr in diesem Segment abgefertigt. Prädestiniert für den Umschlag im Hafen Emden seien die Terminals am Nord- und Südkai, wo EPAS seine Hafendienstleistungen anbiete. „Wir wollen für Emden den hervorragenden Anschluss des Hafens an das Straßen-, Schienen- und Wasserstraßennetz dafür nutzen. Der Seehafen Emden ist, wie kein anderer deutscher Seehafen, hervorragend an die Binnenwasserstraßen angebunden“, erläuterte Timo Siebahn. Im Emder Außenhafen würde auch Stellflächen der Anker Schiffahrts-Gesellschaft zur Verfügung stellen. Dazu erklärte Anker-Geschäftsführer Jan Remmers: „Wir bedanken uns bei den Kollegen der EPAS für diese Initiative und sehen unsere gemeinsamen Möglichkeiten zur Gewinnung von Neukunden für den Emder Hafen mit den Standorten im Emder Außen- und Binnenhafen als Mehrwert und großes Potenzial“. Die beiden Emder Betriebe haben ihre Zusammenarbeit seit Jahresbeginn durch die Gründung der STE – Stevedoring and Terminal Emden GmbH intensiviert.

Der Dortmunder Hafen ist mit zehn Hafenbecken und elf Kilometern Uferlänge der größte Kanalhafen Europas. Zu den Hauptumschlaggütern des Hafens gehören Baustoffe, Mineralöle, Eisen und Stahl und metallische Recyclinggüter.

(pm | hey)

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