Wie bereits im Januar angekündigt, wollen die Stadt Hamburg und die Schweizer Reederei MSC verbliebene Minderheitsaktionäre des Hafenlogistikers HHLA hinausdrängen. Nun wurde die Höhe der Barabfindung vorgelegt - 21,16 Euro pro Aktie sollen gezahlt werden. Dies teilte die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) am Dienstag in einer Ad-hoc-Mitteilung mit.
Hauptversammlung soll im Juni über Squeeze-out entscheiden
Die Stadt und MSC halten über die Port of Hamburg Beteiligungsgesellschaft mehr als 95 Prozent der zum Börsenhandel zugelassenen HHLA-Aktien. Ein solcher Anteil war nötig, um den Ausschluss der Minderheitsaktionäre beschließen zu können. Dieser sogenannte Squeeze-out wird mit dem Beschluss der Hauptversammlung und dem Eintrag in das Handelsregister wirksam. Die ordentliche Hauptversammlung soll laut HHLA am 11. Juni abgehalten werden.
HHLA: Bewertung geprüft und rechtlich abgesichert
Laut HHLA sei die Abfindung nach den gesetzlichen Bestimmungen und der Rechtsprechung festgelegt worden. Der Aktienkurs und eine Unternehmensbewertung seien herangezogen worden, um die Höhe zu bestimmen. Ein gerichtlich bestellter Prüfer habe die Abfindung kontrolliert.