21 Auszubildende aus BHV-Mitgliedsunternehmen haben beim ersten dreitägigen BHV-Bootcamp die Hafen- und Logistikwirtschaft in Bremen und Bremerhaven kennengelernt. Das Programm für Nachwuchskräfte im ersten Lehrjahr verband praktische Einblicke in Hafenbetriebe und Logistikunternehmen mit dem Austausch über die Grenzen der eigenen Ausbildungsbetriebe hinweg, wie die BHV mitteilt.
In Bremerhaven standen Containerumschlag und RoRo-Verkehre im Mittelpunkt. Anschließend erhielten die Auszubildenden in Bremen weitere Einblicke in Hafenlogistik, Projektlogistik und Ladungssicherung.
Hafenmuseum zeigt Entwicklung und Perspektiven
Mit Geschichte, Gegenwart und Zukunft der bremischen Häfen beschäftigten sich die Auszubildenden im Hafenmuseum Bremen. In enger Zusammenarbeit mit bremenports und Prolog Innovation vermittelte das Museum Einblicke in die Entwicklung der Hafenwirtschaft und mögliche berufliche Perspektiven.
Das dreitägige Programm zeigte zugleich das Zusammenspiel verschiedener Akteure entlang internationaler Transportketten. Dazu zählen Hafenbetriebe, Reedereien, Logistikdienstleister und weitere Unternehmen der Hafen- und Transportwirtschaft.
Frühe Vernetzung der Auszubildenden
Neben dem fachlichen Wissen war die Vernetzung der Nachwuchskräfte ein weiterer Schwerpunkt des BHV-Bootcamps. Im Hafenmuseum trafen die Teilnehmer auch die BHV-Junioren und tauschten sich mit ihnen über Erfahrungen und berufliche Perspektiven aus.
„Menschen und Unternehmen miteinander zu vernetzen, gehört zu den Kernaufgaben der BHV. Wir möchten, dass junge Menschen schon zu Beginn ihrer Ausbildung erfahren, wie wichtig solche Verbindungen sind“, erklärt BHV-Geschäftsführerin Petra Lüdeke. „Wer die Prozesse in Hafen- und Logistikbetrieben kennt und Kontakte zu Ansprechpartnern hat, versteht die Zusammenhänge unserer Branche besser und legt früh den Grundstein für sein eigenes berufliches Netzwerk. Genau dafür haben wir das Bootcamp ins Leben gerufen.“
Sicheres Auftreten im beruflichen Alltag
Zum Abschluss des Bootcamps stand neben dem Fachwissen auch das persönliche Auftreten im Berufsleben auf dem Programm. Knigge-Trainerin Nadine Hellmold gab den Auszubildenden praktische Hinweise für den Umgang mit Kollegen, Vorgesetzten und Geschäftspartnern. Dabei ging es unter anderem um angemessene Begrüßung, sicheres Auftreten und respektvolle Umgangsformen.