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Wirtschaftsförderung: Ostseestaal erhält Förderbescheid für Technologie-Forschungsprojekt

Claudia Müller übergibt den Förderbescheid an Maximilian Müller, Leiter der Entwicklungsabteilung, vor einer der Versuchspressen bei Ostseestaal
© Foto: Ostseestaal/Peuß

Ein Förderbescheid über 1,3 Millionen Euro wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) an das Metallbauunternehmen Ostseestaal mit Sitz in Stralsund übergeben. Gefördert wird ein Digitalisierungsprojekt, das die Fertigung passgenauer Metallbauteile beschleunigt.


Datum:
19.08.2022
Autor:
cbo
Lesezeit: 
2 min
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Claudia Müller, die Koordinatorin der Bundesregierung für Maritime Wirtschaft und Tourismus, hat dem Stralsunder Stahlbauunternehmen Ostseestaal im Namen des BMWK einen Förderbescheid überreicht. „Digitalisierung der kaltplastischen Um-formung durch kontinuierliche Qualitätskontrolle“, so die exakte Bezeichnung des geförderten Projektes. Dabei geht es darum, für die maritime Wirtschaft in noch kürzerer Produktionszeit passgenaue Bauteile aus Stahl, Aluminium oder Speziallegierungen zu fertigen. Dies geschieht mit Verfahren der sogenannten 3D-Kaltumformung, für die Ostseestaal weltweit als führend gilt. Am Projekt sind auch das Unternehmen MSR Service, die Universität Rostock und das Fraunhofer-Instituten für Großstrukturen beteiligt. „Als innovatives Unternehmen kooperieren wir seit vielen Jahren mit Forschungseinrichtungen und tragen auf diesem Weg dazu bei, neueste wissenschaftlich-technische Erkenntnisse schnell und praxistauglich in die Produktion zu überführen“, hebt Maximilian Müller, Leiter der Entwicklungsabteilung bei Ostseestaal, hervor. „Moderne Fertigungstechnologien sind ein entscheidendes strategisches Element, um auch zukünftig am Markt bestehen zu können.“
Anspruchsvolle Strukturen, die beispielsweise beim Schiffbau benötigt werden, kommen bei Ostssestaal aus 500-Tonnen-Pressen, die von erfahrenen Stahlbauern per Handbetrieb gefertigt werden. Das geförderte Forschungsprojekt zielt darauf ab, die Oberfläche der Bleche sensorgestützt zu prüfen und den Umformprozess im 3D-Format digital zu erfassen, so dass die manuellen Eingriffe im Prozess verringert werden können. Ostseestaal entwickelt mit dem Forschungsgeld digitalisierte Methoden, die die Fertigung und deren Datenerfassung beschleunigen und präzisieren. Das Stralsunder Unternehmen, das im Moment etwa 200 Mitarbeiter beschäftigt, rechnet mit einer Effizienzsteigerung in der Herstellung um bis zu 35 Prozent.

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