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Meeresforschung: Hitzler Werft erhält Auftrag für Forschungsschiff

Das Modell des Forschungsschiffs Ludwig Prandtl II.
© Foto: Hereon/ Steffen NIemann

Die schleswig-holsteinische Hitzler-Werft aus Lauenburg hat im Vergabeverfahren den Auftrag des Helmholtz-Zentrums Hereon für den Bau eines neuen Forschungsschiffes erhalten. Die Ludwig Prandtl II kostet rund 15 Millionen Euro und wird aus Bundesmitteln finanziert.


Datum:
23.09.2022
Autor:
cbo
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Die Auslieferung des Forschungsschiffes wird voraussichtlich in den ersten Monaten 2024 stattfinden. Das Schiff wird mit Instrumenten ausgestattet, die für die Erforschung von Küsten, Wasserstofftechnologien, Membranforschung, und Digitalisierung geeignet sind.
„Gerade das interdisziplinäre Zusammenwirken unserer Forschungsfelder zeichnet uns als Zentrum aus und macht deshalb auch das Schiffskonzept so besonders. Das Schiff wird eine weltweit einzigartige Innovationsplattform, die der Umweltforschung und als Wegbereiter für eine umweltfreundlichere Schifffahrt dient“, sagt Prof. Matthias Rehahn, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Hereons.  
„Die Meere und Ozeane sind die größten Wärme- und CO2-Senken unseres Planeten. Wenn wir den Klimawandel effektiv bekämpfen wollen, müssen wir sie noch besser verstehen. Ich freue mich deshalb sehr, dass der Bau des Forschungsschiffes „Ludwig Prandtl II“ nun starten kann. Dieses hoch innovative Schiff wird uns helfen, verbliebene Wissenslücken zu schließen. Gleichzeitig zeigt es Wege zu einem nachhaltigen und umweltfreundlichen Schiffsbetrieb auf und beschreitet mit der Digitalisierung von Messdaten neue Wege“, sagt Bettina Stark-Watzinger, Bundesministerin für Bildung und Forschung.

An Bord des neuen Schiffs befindet sich Technik zur Analyse von Auswirkungen der Offshore-Windkraft auf die Umwelt. Ferner lassen sich auch Schadstoffe identifizieren, die beispielsweise über Flüsse ins Meer gelangen. Nach den Fertigunsplänen wird das Schiff 29,90 Meter lang und bei einem Tiefgang von 1,6 Meter 8 Meter breit sein. Neben drei Besatzungsmitgliedern werden bis zu zwölf Forscher an Bord Platz für Ihre wissenschaftliche Arbeit finden.

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