Hydrogen Metropole Ruhr tritt EcoPort813 bei und stärkt H2-Logistik

17.02.2026 21:42 Uhr | Lesezeit: 3 min
(v.l.): Klaus-Peter Ehrlich-Schnelting (stellv. Vors. EcoPort813), Laura Möll-mann (Projektmanagerin HyMR), Jörn Kleinelümern (Projektleiter HyMR), Michael Düchting (Geschäftsführer EcoPort813), Mario Althof (Projektmanagement EcoPort813)
(V.l.): Klaus-Peter Ehrlich-Schnelting (stellv. Vors. EcoPort813), Laura Möll-mann (Projektmanagerin HyMR), Jörn Kleinelümern (Projektleiter HyMR), Michael Düchting (Geschäftsführer EcoPort813), Mario Althof (Projektmanagement EcoPort813).
© Foto: BMR/Volker Wiciok

Die Hydrogen Metropole Ruhr verstärkt den Förderverein EcoPort813. Mit dem Beitritt möchte das Netzwerk den Aufbau von Wasserstofflogistik im Ruhrgebiet voranbringen und insbesondere die Rolle der regionalen Hafenstandorte an Rhein und Kanälen als Umschlagpunkte stärken.

Die Hydrogen Metropole Ruhr (HyMR), eine Initiative der Business Metropole Ruhr GmbH, erweitert ihr Engagement im Bereich Wasserstoffwirtschaft und hat sich dem Förderverein EcoPort813 angeschlossen, wie dieser mitteilt. Das Netzwerk verfolge das Ziel, die vielfältigen Aktivitäten rund um Wasserstoff in der Region sichtbarer zu machen und damit den strukturellen Wandel hin zu einer klimafreundlichen Industrieregion zu unterstützen.

Neues Mitglied stärkt Wasserstoffstrukturen im Ruhrgebiet

Mit dem Beitritt zum EcoPort813 will die HyMR die Entwicklung von Logistik- und Versorgungsstrukturen für Wasserstoff und wasserstoffbasierte Energieträger im Ruhrgebiet vertiefen. Von zentraler Bedeutung seien dabei die Häfen entlang des Rheins sowie die Kanalhäfen, die zukünftig als wichtige Knotenpunkte für Importe und die regionale Verteilung von Wasserstoff dienen sollen.

Durch ihre breite Aufstellung in Wirtschaft, Wissenschaft und politischen Gremien bringt die HyMR ein weit verzweigtes Netzwerk ein, um Interessen zu koordinieren und Prozesse gegenüber politischen Entscheidungsträgern, Förderinstitutionen und Genehmigungsbehörden gezielt zu unterstützen.

Vernetzung als Schlüssel für regionale H2-Infrastruktur

HyMR-Projektleiter Jörn Kleinelümern betont die Bedeutung gemeinsamer Aktivitäten: „Wir verstehen Vernetzung als Schlüssel zum Erfolg. Nach der bisherigen guten Zusammenarbeit auf der E-world in Essen, ist unsere Mitgliedschaft ein konsequenter und weitergehender Schritt zur Bündelung der Potentiale. Vor allem wollen wir gemeinsame Projekte umsetzen, um eine Wasserstoff-Supply Chain von den Seehäfen über den Rhein und die anliegenden Häfen bis hin zu den Verbrauchern an Rhein und Ruhr aufzubauen.“

EcoPort813 betont Signalwirkung für NRW

Auch der Förderverein selbst ordnet den Beitritt als wichtigen Schritt ein. Andreas Stolte, Vorsitzender des EcoPort813, sagte: „Mit der HyMR gewinnen wir einen starken Partner, der die Transformation des Ruhrgebiets zur Wasserstoffregion aktiv vorantreibt und über ein exzellentes Netzwerk in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik verfügt. Der Beitritt der HyMR ist ein wichtiges Signal für die strategische Weiterentwicklung des Wasserstoffstandorts Nordrhein-Westfalen. Er zeigt, wie entscheidend das Zusammenspiel von Industrie, Logistik und Politik für eine erfolgreiche Transformation ist. Gemeinsam bündeln wir Kompetenzen, erweitern unsere Netzwerke und schaffen somit eine starke politische Basis für die Industrie und Logistik am Rhein, um auf Landes- und Bundesebene verlässliche Rahmenbedingungen für den Markthochlauf inhaltlich zu platzieren und nachhaltig zu etablieren.“

Der Zusammenschluss soll somit dazu beitragen, dass zukünftige Infrastrukturprojekte entlang der Wasserstoffwertschöpfungskette koordinierter entwickelt werden können.


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