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Das RH2INE-Netzwerk erweitert und entwickelt sich

Jacques Vandermeiren (CEO vom Hafen Antwerpen-Brügge) und Jeannette Baljeu (Vorsitzende des RH2INE-Netzwerks) in Rotterdam
© Foto: Rhine Hydrogen Integration Network of Excellence

Die Binnenschifffahrt entwickelt sich fortlaufend weiter und so arbeitet die Provinz Zuid-Holland beispielsweise mit Deutschland zusammen an einer nachhaltigen Binnenschifffahrt und einem nachhaltigen Warentransport.


Datum:
15.07.2022
Autor:
Christian Bonk
Lesezeit: 
2 min
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Seit dem 30. Juni hat sich der Hafen von Antwerpen-Brügge dieser Zusammenarbeit angeschlossen. Jeannette Baljeu, Vorsitzende des RH2INE-Netzwerks, begrüßte offiziell in Rotterdam während des Vlaams-Nederlandse Havendag, den Hafen Antwerpen-Brügge, vertreten durch CEO Jacques Vandermeiren: "Wir freuen uns sehr, dass der Hafen Antwerpen-Brügge unserem Exzellenznetzwerk für die Anwendung von Wasserstoff in der Binnenschifffahrt beigetreten ist. Dies gibt dem grenzüberschreitenden Wissens- und Netzwerkaufbau zwischen Deutschland, Belgien und den Niederlanden zu diesem wichtigen und dringenden Thema einen zusätzlichen Schub."

Regierungen und Unternehmen stellen sich gemeinsam der Herausforderung der Ökologisierung des Sektors und arbeiten gemeinsam zum Beispiel im Bereich der Elektrifizierung. Die Verwendung von Wasserstoff wird immer wichtiger, da Wasserstoff als Energieträger für Schwertransporte und Transporte, die sich weltweit erstrecken, als sehr geeignet angesehen werden. So spielen die Finanzierung und die Regulierung eine wichtige Rolle. Unternehmen und Regierungen in den Niederlanden und in Nordrhein-Westfalen beschäftigen sich im Rahmen des RH2INE-Netzwerks intensiv damit, die notwendigen Standardisierungen umzusetzen, um Wasserstoff als erfolgreichen Antriebskraftstoff in der Binnenschifffahrt einzusetzen.

Auch die Signifikanz des Hafens von Antwerpen-Brügge für RH2INE ist nicht unerheblich. Durch den Hafen von Antwerpen-Brügge wird das RH2INE-Netzwerk nun auch in Richtung Flandern erweitert. Baljeu: "Das ist unglaublich wichtig für die weitere Entwicklung und Anwendung von Wasserstoff. Um unsere Klimaziele zu erreichen, müssen wir weitermachen. Die Technologie ist vorhanden und die Erfolgschancen steigen, wenn wir unsere Aktivitäten beschleunigen und die Zusammenarbeit suchen. Die Unterstützung der nationalen Regierung ist notwendig, um beispielsweise eine subventionsgestützte Gesetzgebung anzuregen. Es ist wichtig, an konkreten Geschäftsfällen zu arbeiten, um sicherzustellen, dass die Technologie von Unternehmen genutzt wird. Durch den Beitritt des wichtigen Hafens Antwerpen-Brügge zum RH2INE-Netzwerk erweitert sich das Arbeitsfeld und gibt uns mehr Kraft, um Veränderungen zu beschleunigen."

Außerdem ist durch die Krise in der Ukraine deutlich geworden, wie wichtig die Energieversorgung ist. Darunter fällt vor allem die Notwendigkeit Energieunabhängig von Russland zu werden. Erforderlich ist deshalb eine längerfristig beschleunigte Dekarbonisierung des Energiebedarfs und kurzfristig die Erschließung neuer Versorgungswege. Jacques Vandermeiren: "Die westeuropäischen Häfen spielen eine entscheidende Rolle bei der Energiewende. Der Hafen von Antwerpen-Brügge ist einer der größten Bunkerhäfen der Welt, und deshalb wollen wir ein Multi-Fuel-Hafen werden, in dem nicht nur konventionelle, sondern auch nachhaltigere Kraftstoffe gebunkert werden. Aber die Energiewende kann nicht von einem Hafen allein bewältigt werden. Gegenseitige Zusammenarbeit erhöht die Chancen für eine erfolgreiche Transformation. Das RH2INE-Netzwerk ist dabei ein wichtiger verbindender Faktor."

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