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Kombinierter Verkehr: Binnenschiff wertvoller Player im Schwerlasttransport

Beladung eines Binnenschiffs mit schweren Gütern im Nürnberger Hafen.
© Foto: Gruber Logistics

Schwerlastspezialist Universal Transport fordert eine bessere Einbindung des Binnenschiffs in Schwerlast-Projekte und verweist auf die ökologischen Vorteile des Transports schwerer Güter über die Wasserstraße.


Datum:
12.12.2022
Autor:
cbo
Lesezeit:
3 min
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Das Paderborner Schwerlastunternehmen, das seit Sommer dieses Jahres zum Südtiroler Unternehmen Gruber Logistics gehört, steht für Schwerlasttransporte, die schnell, pünktlich, sicher, preiswert und nachhaltig durchgeführt werden. Dabei ist aus Sicht eines Spediteurs die Wahl des Verkehrsmittels nicht nur aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten relevant. Die Binnenschifffahrt sammelt zwar Punkte in Nachhaltigkeit und Ökologie, denn pro Tonnenkilometer verursacht ein Binnenschiff gerade einmal ein Viertel der Treibhausgasemissionen, die bei einem Transport per Lkw entstehen. Aber bei Abwägung zieht das Schiff häufig „den Kürzeren“, weil es teurer und langsamer ist.
„Ökologische Logistik kostet oftmals Zeit und Geld“, weiß Holger Dechant, Geschäftsführer der Gruber Logistics-Tochter Universal Transport. Dabei sind Binnenschiffe für Großraum- und Schwertransporte häufig geeignet, denn das System Wasserstraße ist bei großen Abmessungen und hohen Ladegewichten oft im Vorteil. Das sind auch jahrelange Erfahrungswerte aus der täglichen Arbeit der Universal Transport-Tochter Züst & Bachmeier, die im Bayernhafen Nürnberg einen Schwerlastterminal betreibt.
Geschäftsführer der Bayernhafen GmbH & Co. KG und Präsident des Bundesverbandes öffentlicher Binnenhäfen, BÖB, wirbt für einen Masterplan über alle Verkehrsträger, sieht aber die Verbesserung der Wasserstraßen-Infrastruktur als Top-Priorität, um die Straße und die Schiene kurz- und mittelfristig zu entlasten: „Schleusen und Hebewerke zu modernisieren und endlich die Fahrrinnenanpassung am Mittelrhein sowie Beschleunigung beim Donauausbau und am Elbe Gesamtkonzept umzusetzen, kann insgesamt schneller helfen, als auf die Verbesserung der Schiene und der Straße zu warten. Zeitunkritisches Massengut muss auf das Schiff, die weitestgehend überlastete Schiene kann zusätzlich kaum etwas von der Straße übernehmen“.

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