Auf den Binnenwasserstraßen Brandenburgs wurden im 1. Quartal 2026 insgesamt 268.237 Tonnen Güter befördert. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, entspricht das gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Rückgang um 230.700 Tonnen beziehungsweise 46,2 Prozent. Rückgänge gab es in den Güterabteilungen „Erzeugnisse der Land- und Forstwirtschaft“ um 91.604 Tonnen (minus 68,4 Prozent), „Sekundärrohstoffe, Abfälle“ um 119.227 Tonnen (minus 52,6 Prozent), „Erze, Steine und Erden, sonst. Bergbauerzeugnisse“ um 11.473 Tonnen (minus 46,0 Prozent), „Holzwaren, Papier, Pappe, Druckerzeugnisse“ um 10.247 Tonnen (minus 76,7 Prozent) und „Chemische Erzeugnisse“ um 5.665 Tonnen (minus 85,5 Prozent). Leichte Anstiege verzeichneten die Güterabteilungen „Metalle und Metallerzeugnisse“ (6.970 Tonnen, plus 9,2 Prozent) und „Sonstige Mineralerzeugnisse“ (453 Tonnen, plus 3,1 Prozent). Container wurden in der Brandenburger Binnenschifffahrt im 1. Quartal 2026 nicht umgeschlagen.
Von Januar bis März 2026 fuhren unter den insgesamt 418 gezählten beladenen Schiffen mit und ohne eigenen Antrieb 220 Schiffe beziehungsweise 52,6 Prozent unter deutscher Flagge, 125 Schiffe beziehungsweise 29,9 Prozent unter polnischer Flagge sowie weitere 73 Schiffe beziehungsweise 17,5 Prozent unter niederländischer, tschechischer, belgischer, französischer und türkischer Flagge.
Berlin: Zugefrorene Wasserstraßen für Rückgang verantwortlich
Im selben Zeitraum wurden auf Berlins Binnenwasserstraßen insgesamt 171.638 Tonnen Güter befördert. Das entspricht einem Rückgang um 216.907 Tonnen beziehungsweise 55,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Witterungsbedingte Rückgänge gab es in den Güterabteilungen „Kohle, rohes Erdöl und Erdgas“ um 78.782 Tonnen (minus 60,5 Prozent), „Sekundärrohstoffe, Abfälle“ um 52.012 Tonnen (minus 66,6 Prozent), „Erze, Steine und Erden, sonst. Bergbauerzeugnisse“ um 44.139 Tonnen (minus 62,9 Prozent), „Holzwaren, Papier, Pappe, Druckerzeugnisse“ um 38.184 Tonnen (minus 62,1 Prozent) und „Sonstige Mineralerzeugnisse“ um 20.760 Tonnen (minus 46,4 Prozent). Lediglich die Güterabteilung „Metalle und Metallerzeugnisse“ verzeichnete einen geringen Anstieg um 468 Tonnen beziehungsweise 12,1 Prozent.
Von Januar bis März 2026 fuhren unter den insgesamt 331 gezählten beladenen Schiffen mit und ohne eigenen Antrieb 198 Schiffe beziehungsweise 59,8 Prozent unter deutscher Flagge und 104 Schiffe beziehungsweise 31,4 Prozent unter polnischer Flagge sowie weitere 29 Schiffe beziehungsweise 8,8 Prozent unter niederländischer und tschechischer Flagge.