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GravitHy als Marktführer für grünes Eisen und grünen Stahl

GravitHy möchte einen Beitrag hinsichtlich der EU-Dekarbonisierungsziele leisten
© Foto: GravitHy

GravitHy könnte in Zukunft Marktführer für grünen Stahl werden. Ein Konsortium bestehend aus Engie New Ventures, Plug Power, FORVIA, GROUPE IDEC, Primetals Technologies und EIT InnoEnergy stellt das vollständig nachhaltige Eisen- und Stahlunternehmen GravitHy vor.


Datum:
14.07.2022
Autor:
Christian Bonk
Lesezeit: 
2 min
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Grund dafür ist, dass das Unternehmen die wachsende Nachfrage nach kohlenstoffneutralem Stahl befriedigen und gleichzeitig einen Beitrag zu den Zielen des europäischen "Fit for 55"-Pakets zur Dekarbonisierung schwer vermeidbarer Industrien leisten wird.  Die Bedeutung des Stahlsektors wird vor allem im Bereich Energie bewusst. Stahl ist für acht Prozent des globalen Energiebedarfs und sieben Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich. Wenn also eine Verringerung in der Stahlbranche durch die Verwendung von grünem und emissionsarmem Wasserstoff zur Herstellung von DRI erzeugt und verwendet wird, kann GravitHy das Ziel der EU, bis 2050 CO2-neutral zu sein, unterstützen.

GravitHy arbeitet daran einen jährlichen Durchsatz von zwei Millionen Tonnen direktreduziertem Eisen (DRI) zu produzieren und mehr als 3.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze in der Region bereitzustellen. Damit könnte das Projekt, das bei Auftragsvergabe 2,2 Milliarden Euro an Anfangsinvestitionen mobilisiert, sein erstes Werk in Südfrankreich errichten. Wenn alles wie geplant verläuft, wird die Anlage 2024 gebaut und ist 2027 betreibsbereit sein.

Karine Vernier, Konsortiumsleiterin von GravitHy, kommentiert: „In Frankreich gibt es ein großes Interesse an der Transformation energieintensiver Industrien, wobei der Stahlsektor ganz oben auf der Agenda steht. GravitHy wird ein wichtiger Bestandteil der von der französischen Regierung vorgeschlagenen Stahlstrategie und ihrer Ambitionen sein, die CO2-Emissionen bis 2030 um 40 Prozent zu senken. Es ist an der Zeit, einen Technologiesprung zu machen und alte Hochöfen durch DRIs zu ersetzen, die aus grünem und emissionsarmem Wasserstoff hergestellt und mit Elektrolichtbogenöfen kombiniert werden. Gemeinsam mit unseren Partnern engagieren wir uns für die Bewältigung dieser Herausforderung, indem wir industrielle Wertschöpfungsketten und Innovationen im Bereich umweltverträglicher Technologien ermöglichen. Mit der ersten Anlage von GravitHy werden wir uns an einem Standort positionieren, der einen einfachen Zugang zu den europäischen Handelsmärkten bietet, sodass wir die Sicherheit der Stahlversorgung auf dem Kontinent erhöhen können."

Dazu erklärt Agnès Pannier-Runacher, französische Ministerin für die Energiewende: „Wir müssen unser Land zur ersten großen Nation machen, die sich vollständig von fossilen Brennstoffen verabschiedet. Dafür brauchen wir die Unterstützung unserer Industrie, um die innovativen Lösungen zur Dekarbonisierung zu entwickeln, die heute und morgen erforderlich sind. GravitHy ist eine symbolträchtige Initiative, die auf diese Herausforderungen reagiert und einen Beitrag zur notwendigen Dekarbonisierung des Stahlsektors leisten wird. Dieses industrielle Großprojekt wird auch dazu beitragen, unseren nationalen Sektor der dekarbonisierten Wasserkraftproduktion zu strukturieren".

Thierry Breton, EU-Kommissar für den Binnenmarkt, fügt hinzu: „Angesichts der geopolitischen, energiepolitischen und industriellen Situation, die wir derzeit erleben, hat Europa ein strategisches Interesse an der Entwicklung einer florierenden Wasserstoffwirtschaft. Die Europäische Kommission arbeitet an der Schaffung eines rechtlichen und finanziellen Rahmens, der das Entstehen europäischer Wertschöpfungsketten begünstigt und die industrielle Führungsrolle Europas in diesem Bereich sicherstellt. Das GravitHy-Projekt ist ein wichtiger Meilenstein und wird zu unserem europäischen Ziel beitragen, bis 2030 10 Millionen Tonnen sauberen Wasserstoff zu produzieren."

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